Im Forschungsprojekt SaSCh arbeitet queo als Konsortialführung mit einem Team aus Expertinnen und Experten zusammen. Ziel ist, Produktions- und Lieferketten mithilfe digitaler Services zu vernetzen, um eine Prozessüberwachung zu ermöglichen.

SaSCh wird im Rahmen des Technologieprogramms PAiCE vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Zusätzlich wird das Projekt inhaltlich betreut vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln. Mit BIBA, BLG Industrielogistik, GS1 Germany und der Robert Bosch GmbH gestalten wir vernetzte Produktions- und Lieferabläufe.

Dabei arbeiten wir seit 2016 an der kompletten Softwareentwicklung zur Erfassung von Produktions- bzw. Logistikdaten. Die erfassten Daten gelangen dann dezentral an die Industrieunternehmen. Mit diesen digitalen Daten können verschiedene Services bereitgestellt werden. Dabei werden proaktive, reaktive und strategische Services erprobt, um Problemen in schon laufenden Prozessen vorzubeugen. So können wir Aufwände zur Behebung von Prozessfehlern oder Qualitätsmängeln verringern bzw. vermeiden und reibungslose Abläufe sicherstellen.

Die Datenhaltung der erfassten Sensordaten erfolgt auf einer SaSCh-Cloud. Von dort aus werden die Daten an berechtigte Mandantenapplikationen verteilt. Mit den aufbereiteten Ergebnisdaten können die Fachexperten und -expertinnen effizient weiterarbeiten.

In 2019 stellten wir unsere Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt vor.

Das 3-jährige SaSCh-Projekt endete im Oktober 2019

Bei der Vorstellung unserer Forschungsergebnisse präsentieren wir den aktuellen Stand unseres cyber-physischen Systems. Mit diesem erfassen wir alle für die Ablaufüberwachung relevanten Daten der gesamten Lieferkette von Autoteilen. An diesem Beispielprozess prüfen wir so unsere Software auf Herz und Nieren.

Von diesem Beispiel als Startpunkt aus können wir weiter an unserer Software arbeiten. Sie reagiert dann auf individuelle Produktions- und Lieferketten und Anforderungen unterschiedlicher Branchen. Hier liegt auch unser ganz persönliches Interesse an dem Projekt begründet. Wir möchten vor allem kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen, um ihre Prozesse effizient zu monitoren. Unsere Software soll vermeidbare Probleme im Ablauf frühzeitig erkennbar machen, um teure Behebungskosten einzusparen.

Inzwischen ist das Forschungsprojekt erfolgreich beendet. Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung.